Das Projekt CUM-iNO hat im Sinne einer gelebten Nachhaltigkeitsstrategie und zur Unterstützung zweier Netzwerkpartner im Mai zu einer Sammelaktion beim Verein für Sozialpsychiatrie e. V. aufgerufen.
Gesammelt wurden unter den Mitarbeiter*innen ungeöffnete Kosmetikartikel, die zu Hause keine Verwendung mehr fanden. Hierbei handelte es sich um Kosmetika jeglicher Art – von den Basics bis hin zu besonderen Beautyartikeln wie Gesichtsmasken, Bodylotion oder Make-up, die sich die Frauen vor Ort oftmals nicht leisten. Auch viele Pflegeprodukte für Kinder konnten gesammelt werden. Das Angebot wurde in Form einer Spende des dm-drogerie marktes um weiteren Kosmetikartikel, Haarspangen und Stilltücher ergänzt.
Projektleiterin Isabelle Djura und Beratungskraft Luna Schifino übergaben letztlich vier große Kisten an die Einrichtungsleiterin des Frauenhauses Saarlouis Marie Jerzenbeck.
„Wir haben den Auftrag, Menschen zu begleiten, die von Wohnungsnot betroffen sind – oft in Verbindung mit psychischen Erkrankungen“, erklärte Isabelle Djura bei der Übergabe. Der Kontakt zum Frauenhaus bestehe bereits seit längerer Zeit, da beide Einrichtungen eng zusammenarbeiten, um Frauen in stabile Wohnsituationen zu vermitteln.
Marie Jerzenbeck bedankte sich im Namen des Frauenhauses herzlich für die Spenden. „Die Frauen und Kinder können die Dinge sehr gut gebrauchen. Sie freuen sich sehr über Dinge, die über die Grundversorgung hinausgehen und einfach etwas Schönes im Alltag sind.“
Zeitgleich wurden auch nicht mehr benötigte Kinder- und Jugendbücher für die Familienmesse am 13. September 2026 gesammelt. Die Messe für Alleinerziehende wird 2026 zur Familienmesse „Tausendsassa“ – auch dieses Jahr wieder unter Beteiligung des Vereins für Sozialpsychiatrie e. V. Isabelle Djura ist Mitglied im Arbeitskreis „Familienmesse“, der federführend durch den Landkreis Saarlouis in Kooperation mit der Stadt Dillingen umgesetzt wird. In diesem Rahmen werden seitens des Arbeitskreises Kinder- und Jugendbücher gesammelt, die dann bei den Besucher*innen kostenneutral ein neues Zuhause finden sollen.
Die Bücherspende von vier Kisten wurde an Kristin Barbknecht und Carmen Britz von der kommunalen Gesundheitsförderung überreicht, die sich herzlich für die Bücherspende bedankten.
CUM-iNO bedankt sich herzlich bei allen Kolleg*innen für die aktive Unterstützung!
Das Projekt CUM-iNO wird im Rahmen des Programms „EhAP Plus – Eingliederung hilft gegen Ausgrenzung der am stärksten benachteiligten Personen“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

Urheber des Bildes: BeckerBredel/AWO